#11 Heuriger Jezek // Perchtoldsdorf

Jetzt mag ich bei dieser Cordon Bleu-Verabreichung nicht päpstlicher als der Papst sein, denn der Wirt – das muss ich hier mal ganz locker rausposaunen – ist mit mir zur Schule gegangen, seine Schwester sogar in die selbe Klasse mit mir.

Beim Jezek in Perchtoldsdorf bin ich oft, aber in alter Heurigentradition esse ich zumeist ein vorzügliches Subschnitzel, heute hab ich mir vom Buffet aber mal ein Cordon Bleu bringen lassen. Auf der Rechnung war es nicht erkenntlich, aber an Geschmack und Konsistenz sofort: Es war ein Hühner Cordon Bleu. Von meinem persönlichen Empfinden also eh gleich mal paar Abzugspunkte.

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An der Portion kann man nicht meckern. Die Garnitur – sagen wir mal – originell: Warum auch immer, ist am Teller eine Dosenaprikose gelegen. Für mich genauso entbehrlich wie Preiselbeeren. Aber man muss auch sagen, ich hab es nicht selber geordert, sondern vom Buffet mitnehmen lassen. Denn bei einem Perchtoldsdorfer Heurigen muss man das  Essen eben holen. Eigentlich kein Problem. Mit € 9,50 für ein Cordon Bleu ohne Beilagen dann vielleicht wieder etwas überteuert. Und es hatte einige Abstriche – vor allem war es viel zu trocken.

Gut, mit einem gescheiten Weissburgunder – beim Jezek gibt es feine Weine – kann man das mit “zu trocken” gut ausgleichen, alleinstehend ist diese Speise für mich kein Favorit.

Weinbau Jezek

2380 Perchtoldsdorf,  Ambros Ríedergasse 18

 

#7 Heurigen Neumayer // Perchtoldsdorf

Es ist erst das zweite Cordon Bleu vom Huhn, das wir in unserer Besuchsfolge bestellen. Zum Preis von € 7,50 ohne Beilagen wird es am Selbstbedienungsbuffet des traditionellen Perchtoldsdorfer Heurigen angeboten. Man muss aber nicht lange warten, denn das fertige Gericht wird dann vom Kellner zum Tisch gebracht.

Schon die helle Farbe hat uns beim ersten Anblick missfallen, die Garnitur am Teller mit Salatblatt, eingelegten Paprikastreifen und einer Zitrone hatte auch nicht den Appetitlichkeitsstatus A. Gut, kommt ja aber auch auf den Geschmack an.

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Beim ersten Bissen sticht sofort der intensive Käse heraus, für mich eigentlich eine gute Wahl. Trotzdem mutet das Teil am Teller schon ein bisserl wie Convenience-Ware an, zu sauber die Formen, zu klebrig die Panier. Trotzdem kann ich mir das für einen Heurigen nicht vorstellen und denke mir halt einfach: Hier werde ich nicht nochmal ein Cordon Bleu bestellen.

#6 Scarabeo // Perchtoldsdorf

Auf der Menüauswahl über das Zustellportal Mjam habe ich verschiedene Cordon Bleu Varianten gefunden. Klassisch, Bauern, Hawai und Diavolo. Das klassische Cordon Bleu wurde um € 13,50 inklusive Pommes auch als “Doppeltes” angeboten.

Der Hunger war groß, daher hab ich mich schon darauf gefreut, als nach schon etwa 35 Minuten die Lieferung gekommen ist. Das war flott, vor allem, weil bei der Bestellbestätigung etwa 65 Minuten Wartezeit angekündigt wurden. Aber Perchtoldsdorf ist quasi ums Eck.

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Gekommen ist das doppelte Cordon Blue in einem kleinen Pizzakarton mit Pommes, die übrigens für Convenience Ware und kleiner Reise bis zu mir sowohl knackig als auch noch angenehm warm waren. Zumeist ist das nach langer Fritteusezeit und Zustellung nur noch ein Matsch.

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Gewundert habe ich mich über die Größe des Cordon Bleus. Doppelte Größe bedeutet normal zumeist länger oder breiter, also größerer Durchmesser. In diesem Fall war das Cordon Bleu allerdings in der normalen Größe. Doppelt war nur die Fülle, das aber ganz kräftig. Von der Anmutung eher einer Pizza Calzone nachempfunden. Der verwendete Schinken sehr salzig und immens den Geschmack dominierend. Das war etwas zuviel der Füllung für meinen Geschmack.

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Die Färbung der Panier zumeist ideal, nur an manchen Stellen bereits zu dunkel geraten. Irgendwann werde ich von dort noch eine andere Variante probieren. In der einfachen Ausführung, vielleicht Hawai?

Pizzeria Scarabeo  Hochstraße 101, 2380 Perchtoldsdorf 11:00-14:00, 17:00-22:00