Beim Wirtn

#11 Heuriger Jezek // Perchtoldsdorf

Jetzt mag ich bei dieser Cordon Bleu-Verabreichung nicht päpstlicher als der Papst sein, denn der Wirt – das muss ich hier mal ganz locker rausposaunen – ist mit mir zur Schule gegangen, seine Schwester sogar in die selbe Klasse mit mir.

Beim Jezek in Perchtoldsdorf bin ich oft, aber in alter Heurigentradition esse ich zumeist ein vorzügliches Subschnitzel, heute hab ich mir vom Buffet aber mal ein Cordon Bleu bringen lassen. Auf der Rechnung war es nicht erkenntlich, aber an Geschmack und Konsistenz sofort: Es war ein Hühner Cordon Bleu. Von meinem persönlichen Empfinden also eh gleich mal paar Abzugspunkte.

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An der Portion kann man nicht meckern. Die Garnitur – sagen wir mal – originell: Warum auch immer, ist am Teller eine Dosenaprikose gelegen. Für mich genauso entbehrlich wie Preiselbeeren. Aber man muss auch sagen, ich hab es nicht selber geordert, sondern vom Buffet mitnehmen lassen. Denn bei einem Perchtoldsdorfer Heurigen muss man das  Essen eben holen. Eigentlich kein Problem. Mit € 9,50 für ein Cordon Bleu ohne Beilagen dann vielleicht wieder etwas überteuert. Und es hatte einige Abstriche – vor allem war es viel zu trocken.

Gut, mit einem gescheiten Weissburgunder – beim Jezek gibt es feine Weine – kann man das mit “zu trocken” gut ausgleichen, alleinstehend ist diese Speise für mich kein Favorit.

Weinbau Jezek

2380 Perchtoldsdorf,  Ambros Ríedergasse 18

 

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